Korea

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Sehenswürdigkeiten in Seoul

Besichtigungen kann man in Korea relativ günstig in Angriff nehmen. Die meisten Sehenswürdigkeiten kosten nicht mehr als 1000 Won. Damit Sie auch ausreichend Zeit zur Verfügung haben, sollten Sie einen Besuch nicht zu spät planen, da die meisten Sehenswürdigkeiten zwischen 17.00 und 18.00 Uhr bereits schließen.

Gwanghwamun Bezirk

Gyeongbokgung

Die Haupattraktion Seouls ist wohl der Gyeongbokgung. Er ist der größte Palast in Seoul, und kann eine Ahnung von den frühen Zeiten der Koreanischen Dynastien vermitteln. Bis 1592 diente Gyeongbokgung als Hauptpalast für die Joseon Dynastie. Der Palast in seiner heutigen Verfassung kann allerdings nur einen vagen Eindruck von seiner Erscheinung in früheren Zeiten geben. Während der Japanischen Besetzung wurden nahezu alle der 330 Gebäude zerstört oder versetzt. Der von 48 Säulen getragene Gyeonghoeru Pavillon und das imposante Genjeongjeon Gebäude können Ihnen sicherlich dennoch eine Idee davon vermitteln, in welcher Pracht der Palast einst existierte.  

Innerhalb des Palastes ist das National Folk Museum untergebracht, das eine Fülle von Informationen und Einsichten in die alte Koreanische Kultur bereitstellt.

Deoksugung

Aufgrund der Zerstörung aller anderen Paläste durch die Japanischen Besatzer, zog die  Koreanische Dynastie während der Besatzungszeit in den Deoksugung Palast um. Obwohl dieser Palast wesentlich kleiner als der Gyeongbokgung ist, vermittelt er dennoch ein Gefühl der Lebensart alter Zeiten. Die ganze Szenerie mit den Wolkenkratzern der City Hall Area im Hintergrund offenbart einen imposanten Kontrast zwischen dem Alten und dem Neuen.
 
Zwei Zeugnisse neoklassizistischer Bauweise des 20.Jahrhunderts kann man am Royal Museum, der das Leben des Königshauses während der alten Zeiten vermittelt, und dem National Museum of Contemporary Art, das moderne Kunst der Zeit vor 1960 ausstellt, bewundern.

Das National Museum

Das Koreanische Nationalmusem ist das Beste was Korea im Bereich von Kunst, Kultur und Geschichte anbietet. Das neu errichtete Museum beherbergt eine Sammlung von 150.000 Stücken, von denen 11.000 ständig ausgestellt sind. Es sind Meisterwerke darunter, wie die 10-stöckige Pagode von Gyeoncheonsa, prähistorische Artefakte, Goryeo Seladon-Waren und Nationale Schätze wie Bangasayusang.

 

Insadong Bezirk

Das Insadong Stadtgebiet ist auch als das “Kunstviertel” bekannt. In diesem Viertel können Sie eine Menge an kleineren Gallerien, traditionellen Teehäusern, kleinen Restaurants, Geschäften mit Kunstgewerbe und vieles mehr finden.

Changdeokgung

Dieser Palast gehört zum Weltkulturerbe. Er kann nur über Gruppenführungen besichtigt werden. Die englischsprachigen Führungen fangen Dienstags bis Sonntags zwischen 11:30 Uhr und 15:30 Uhr an. Die Führung dauert ungefähr 90 Minuten, und wird Sie an Seouls ältester Steinbrücke, die Villa von Naksonjae und den herrlichen Geheimgärten von Biwon vorbeiführen.

Myeong-dong und Namsan Bezirk

Seoul-Turm und Namsan Berg

Um eine Idee von der Größe und Struktur des gesamten Stadtgebietes von Seoul zu erhalten, ist es wohl die beste Lösung, den Seoul-Turm auf dem Namsan Berg zu besuchen. Von hier aus, d.h. 370 Meter über dem Meeresspiegel, bietet sich Ihnen ein spektakuläres Panorama über die gesamte Stadt. Der 218 Meter hohe Turm wurde direkt auf der Spitze des Namsan Berges, der sich mitten im Herzen Seouls befindet, erbaut.

Der Besuch des Seoul-Turmes und des Namsan Berges ist ein perfekter Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour durch die Stadt. Hier werden Sie einen ersten Eindruck von der Größe und Landschaft der Stadt bekommen.

Sie sollten es sich nicht entgehen lassen, den Turm später am Abend noch einmal zu besuchen, um die romantische Szenerie Seouls auch bei Nacht zu erleben.

Namdaemun Bezirk

Sungnyemun

Das Große Südtor wurde in ursprünglicher Form 1398 erbaut, dann jedoch 50 Jahre später umgebaut. Dieses Tor hat mehrere Renovierungen hinter sich, dennoch ist es immer noch als die Nummer 1 des National Treasure gekennzeichnet. Das Tor befindet sich im Herzen des Geschäftszentrums, umgeben von Wolkenkratzern. Auch wenn Sie keinen näheren Blick auf das Tor selbst erhalten können, ist der Kontrast den das Tor zwischen altem Seoul und seiner neuen Erscheinung schafft, in seiner wunderschönen Szenerie überwältigend.

Cheonggyecheon

Cheonggyecheon ist auch bekannt als der Cheonggye-Bach. Dieser 5,8 Kilometer lange “künstliche” Bach fließt von seiner Quelle in der Nähe der City Hall aus durch downtown Seoul, bis er an seinem Ende in den Han-Fluß mündet. Dieser Bach galt immer als eine beliebte Attraktion bei den Einwohnern Seouls, besonders um sich zu entspannen und Spaziergänge zu machen.

Itaewon

War Memorial Museum

Die Geschichte Koreas ist voll von Kriegen. Korea mußte immer wieder viele Angriffe durch die Mongolen, Chinesen und Japaner erleiden, die es auch alle überlebt hat. Das War Memorial Museum kann Ihnen einen Eindruck der turbulenten Geschichte vermitteln, die die Koreaner zu durchstehen hatten. Auch wenn der Koreakrieg längst vorbei ist, läßt die gegenwärtige Beziehung zwischen Süd- und Nordkorea dieses Museum immer noch sehr nah an der zeitgenössischen Realität erscheinen.

Außerhalb Seouls

Demillitarisierte Zone (DMZ)

Die DMZ, die sich 55 Kilometer nördlich von Seoul befindet, sollte unbedingt zusammen mit den anderen Sehenswürdigkeiten Seouls genannt werden. Von Seoul aus gibt es eine ganze Reihe von Touren, die Sie zum Dorf Panmunjeom führen werden. Dieses Dorf wurde genau auf der Waffenstillstandslinie am Ende des Koreakrieges 1953 gegründet.

Die Zone, die die beiden Koreas teilt, erstreckt sich über 248 km und ist 4 km breit. Es ist eines der am stärksten befestigten Grenzgebiete auf der Welt. 5000 Amerikanische UN-Soldaten halten zusammen mit ihren Südkoreanischen Kameraden an der Südkoreanischen Seite der Grenze Wache. Auf der Nordkoreanischen Seite der Grenze befinden sich dagegen nur einige Gebäude und Ãœberwachungstürme. Dieser kleine Flecken Erde hält eine der wahrscheinlich ernüchternsten und abschreckensten Szenerien bereit, die sie jemals sehen werden, ungeachtet der vorherrschenden greifbaren Anspannung.   

Man kann die DMZ nur mit einer der angebotenen Touren besichtigen. Wenn Sie eine  Tour buchen, achten Sie darauf, daß diese auch einen Besuch zum Dorf Panmunjeom oder dem “DrittenTunnel”, ein Tunnel der von den Nordkoreanern gegraben wurde, mit einschließt.

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